Ein Traumtag für eine Wanderung am Schollberg

Was für ein Traumtag hab ich heute für meine Wanderung erwischt! Wunderbar angenehme Temperaturen und Sonne pur – genau das Wetter, von dem man träumt. Geparkt habe ich beim Klettergarten Schollberg. Leider beträgt die maximale Parkzeit nur 4 Stunden, und dafür zahlt man 5.- Franken. Aber immerhin gibt es Toiletten in der Nähe, und die Parkgebühr kommt dem Erhalt des Klettergartens zugute – der übrigens richtig gross und beeindruckend ist.

Schon bald ging es los – die ersten Stufen hinauf, und so begann der alte Schollbergweg. Ein toller Weg, der mit wunderbaren Aussichten belohnt wird. Nach ein paar weiteren gut begehbaren Stufen führte der Weg in den Karin-Tunnel. Gerade im Sommer ist es dort bestimmt angenehm kühl. Ich folgte dem Pfad weiter, bis ich zu einer kleinen Siedlung kam. Dort hielt ich mich links, um der Strasse "Obertrübbach" zurück in Richtung Schollberg zu folgen.

Doch bei der nächsten Kreuzung dachte ich: "Ach, ein paar Höhenmeter mehr schaden nicht!" Also entschied ich mich spontan, die Runde um den Maziferchopf über Matug zu machen. Und ja, Ehrgeiz wird belohnt! Die Aussichten waren einfach unbeschreiblich – dank des Föhns hatte ich eine klare Weitsicht, und das Wolkenspiel dazu brachte die Landschaft zum Leben. Und als wäre das nicht genug, kreuzte auch noch eine kleine Samtpfote meinen Weg. Nach einer kurzen Streicheleinheit spazierte sie elegant auf die Wiese hinaus.

Überall zeigte sich der Frühling in seiner ganzen Pracht! Die Farben, die Düfte – einfach traumhaft schön und zu keiner Sekunde langweilig. Auf dem Rückweg über den unteren Rainweg und den Atschaweg kam ich zu einem Wegweiser mit der Aufschrift: "Umleitung alte Schollbergstrasse". Ein kurzer Blick auf Bergfex verriet mir, dass es sich um einen T2-Bergweg handelt. "So schlimm kann's nicht sein", dachte ich mir, und bog ab – rein ins Abenteuer!

Mit leicht angeschlagenen Knien kann ich sagen: Der Weg war recht steil, und ich spürte bei jedem Schritt ein leichtes Knirschen im Knie. Aber die Herausforderung hatte auch ihre Highlights! Ein kleiner Abschnitt war eine richtige Kletterpartie mit einer kleinen Stahlleiter mit fünf Tritten – mein erstes Mal etwas in der Art. Der Weg selbst war zwar sehr kurz (unter einem halben Kilometer), aber mit einem Höhenverlust von ca. 105 Metern auf dieser Distanz ziemlich intensiv. Zudem war er extrem schmal – hier geht es nur im Gänsemarsch weiter. Wer das vermeiden möchte, sollte sich für eine andere Route entscheiden.

Zurück auf einem normaleren Weg gönnte ich mir noch einen kleinen Umweg – und das hat sich mehr als gelohnt! Dort habe ich eines meiner absoluten Lieblingsfotos des Tages gemacht: Ein wunderschöner Ausblick auf den Regitzer Spitz und das Falknismassiv. Oben Schnee, unten saftig-grüne Wiesen, und in der Mitte ein weissblühender Baum – ein richtiges Postkartenmotiv! Mit diesem Highlight im Gepäck ging es zurück zum Auto. Nach 3 Stunden und 57 Minuten war ich pünktlich zurück am Parkplatz – gerade noch rechtzeitig. Natürlich hätte ich schneller sein können, aber dann hätte ich nicht mal die Hälfte dieser wundervollen Natur mit all ihren kleinen Schätzen am Wegesrand wahrgenommen.

Viel Spass beim Anschauen der Fotos – vielleicht geniesst du die Eindrücke mit mir oder lässt dich inspirieren, die Tour selbst einmal zu machen?

schwarze Hörner 2645, Schwarzchopf 2481
gewöhnliches Greiskraut
Vogelkirsche
Pinselkäfer
Wolliger Schneeball
Löwenzahn
ähm, ja 🤣
Mauereidechse
Feuerwanze
Schollbergeweg
Duftveilchen
Esels Wolfsmilch auch bekannt als gemeine Wolfsmilch, Teufelsmilch
Schollbergweg
schwindelfrei?
Pinselkäfer
Esels Wolfsmilch auch bekannt als gemeine Wolfsmilch, Teufelsmilch
Leberblümchen
Buschwindröschen
Buschwindröschen
immer schön die Treppe rauf
Wiesen Labkraut
jetzt wirds spannend
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